Low Carb (Toast-) Brot – das Beste!

Ganz einfache Low Carb Brote (ohne Körner) sind oft irgendwie „pappig“. Dieses nicht. Es hat eine fast normale Brot-Konsistenz, lässt sich hervorragend scheibenweise einfrieren und ist so jederzeit schnell zur Hand.

Los geht’s – die Zutaten:

1 Würfel frische Hefe (oder 2 Pckg. Trockenhefe)
1/2 TL Zucker (ja, echter Zucker. Den braucht die Hefe, sonst wird’s nix)
400 ml lauwarmes Wasser (oder 50:50 Milch und Wasser)

150g Mandelmehl (dunklere Variante: 50% Walnussmehl nehmen)
150g Weizenkleber (Gluten)
50g Eiweißpulver (wir haben „Wellmix neutral“ von Rossmann)
1 TL Salz

2 Eier
2 EL Olivenöl (oder anderes Öl)

Zubereitung:

1. Hefe, Zucker und Wasser mischen, 15 Minuten ruhen lassen.

2. Alle trockenen Zutaten mischen (Mehl, Kleber, Eiweiß, Salz)

3. Hefewasser mit Eiern und Öl verrühren, dann die trockenen Zutaten hinzugeben und gründlich (mind. 5 Minuten) mit dem Knethaken zu einem glatten Teig verkneten.

4. Kastenform einfetten, Teig einfüllen, glatt streichen und an einem warmen Ort ca. 1,5 Stunden gehen lassen bzw. solange, bis der Teig gut aufgegangen ist.

5. Backofen auf 200 Grad Ober/Unterhitze oder 175 Grad Umluft / Heissluft vorheizen, das Brot dann 40 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

Fertig 🙂

Ein paar Erfahrungen:

# Für eine dunklere Variante hab ich Mandel- und Walnussmehl 50:50 gemischt, das schmeckt sogar noch ein bisschen besser, fast wie „normales“ Graubrot.

# Die Teigmenge reicht angeblich für eine normale Kastenform (30×11 cm). Das Brot wird allerdings nicht ganz so hoch wie ein normales und war uns dann zu „platt“. Wir haben bessere Ergebnisse erzielt, als wir den Teig auf zwei kleinere Silikon-Kastenformen aufgeteilt haben. Probiert es einfach für Euch aus.

Noch zwei Grundsatztipps (nicht nur für dieses Rezept gültig) …

# Hefe: Hefe arbeitet nur, solange sie Zucker als „Nahrung“ hat. Ist der Zucker aufgebraucht, stoppt der Prozess. Steht der Teig dann zulange, fällt er schlimmstensfalls wieder in sich zusammen. Also nicht ewig stehenlassen, sondern wirklich nach gut einer Stunde kontrollieren. Andererseits auch keine Hektik bitte und nicht zu oft „nachgucken“, denn durch das Anheben der Abdeckung ändert sich die Temperatur über dem Teig und die „Teigruhe“ wird gestört … Hefeteigprobleme eben 😀 😀 Bisher ist es aber immer gut gegangen *lach

# Backen: Für mehrere Brote auf mehreren Blechen unbedingt Umluft verwenden, nicht Ober/Unterhitze. Benutzt man nur ein Blech, ist Ober/Unterhitze besser, die Kruste wird knackiger. Ein Schälchen Wasser am Boden des Ofens ist bei Broten auch immer eine gute Idee. Und – den Ofen während des Backens NICHT öffnen. Abwarten, bis die Garzeit erreicht ist.